Gesundes auf der Haut

Immer wieder decken neue Studien auf, mit welch hoher Konzentration unsere Kleidung mit Chemikalien und Giftstoffen belastet ist. Krebserregende Stoffe und Hormone sind besonders in Kinderkleidung ein ernsthaftes Problem. Viele Verbraucher greifen zu teuren Markenprodukten, in der Hoffnung, schadstofffreie Kleidung zu kaufen. Leider sind fast alle Kleidungstücke, die bei uns erhältlich sind belastet. Ein höherer Preis oder Markenname spielt oftmals keine Rolle.
Chemikalien in unserer Kleidung

Als Verbraucher weiß man oft nicht, welche Chemikalien und Giftstoffe sich in unserer Kleidung befinden. Beispielsweise das Halbmetall Antimon. Es ist circa zehnmal giftiger als Blei und steht im Verdacht krebserregend zu sein. Antimonoxid wird beispielsweise bei der Herstellung von Polyester eingesetzt, dient als Flammschutzmittel und ist in einigen Farbstoffen enthalten.
Polyfluorite Verbindungen, kurz PFCs und Tenside wie NPE können krebserregend sein und werden häufig in der Textilindustrie eingesetzt. PFC Verbindungen fassen rund 800 unterschiedliche Stoffe zusammen. Vor allem die schmutz- und wasserabweisende Wirkung der Verbindungen werden von den Textilherstellern gerne in den Vordergrund gestellt. Die toxischen Verbindungen beeinflussen nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Fruchtbarkeit und können zu Schilddrüsenerkrankungen führen.

Die PFC Verbindungen sind langlebig und werden nicht natürlich abgebaut. So konnten Wissenschaftler spuren davon in Muttermilch nachweisen. Sogar in Tieren, die weit entfernt von bewohnten Gebieten leben, konnten Rückstände nachgewiesen werden. Fast alle Lebewesen sind davon betroffen.

Der Weichmacher Phthalate sind vor allem in den bunten Aufdrucken auf T-Shirts zu finden. Der chemische Stoff wird über die Haut aufgenommen und kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen. Schäden an Schilddrüse oder Leber können entstehen und die Fortpflanzungsfähigkeit wird beeinträchtigt.
Der Verbraucher entscheidet

Als Verbraucher bist du selbst verantwortlich, wo und welche Kleidung du kaufst. Bevor du eine große Shoppingtour in der Stadt startest, überlege, welche Kleidungsstücke du wirklich brauchst?! Wer 15 Jeans im Schrank hängen hat, der braucht sicherlich nicht noch eine. Eine gute Alternative sind Second-Hand Läden oder die beliebter werdenden Tauschbörsen. Hier bringst du deine noch gut erhaltenen Stücke mit und suchst dir Teile von anderen Besuchern aus. Diese umweltfreundliche Version des Recyclings bieten fast allen größeren Städten regelmäßig an.
Es ist nicht einfach, Kleidungsstücke ohne Chemikalien zu erkennen. Es gibt ein paar Siegel, die auf die Einhaltung von Qualitätsrichtlinien und Arbeitsbedingungen achten. DAS GOTS Siegel, Global organic textile Standard, achtet vor allem auf die Verwendung von natürlichen Fasern aus biologischer Herstellung. Toxische Zusätze oder Chemikalien dürfen beim Verarbeitungsprozess nicht verwendet werden. Ähnliche Anforderungen müssen die Hersteller und Unternehmer erfüllen, wenn sie das Siegel des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft „IVN Best“ erhalten möchten.

Beim Kauf von Kleidungsstücken findest du auf dem Etikett die Zusammensetzung des Materials. Am besten wählst du Shirts und Pullover aus natürlichen Stoffen oder Bio-Baumwolle. Manche Kleidungsgeschäfte bieten sogenannte Fair-Trade Produkte an. Du stellst sicher, dass Richtlinien welche die Arbeitsbedingungen festlegen, eingehalten werden. Sticker mit den Aufschriften „knitterfrei“ oder „separat waschen“ sind meist ein Hinweis auf einen erhöhten Einsatz von chemischen Zusätzen und diese Kleidungsstücke solltest du vermeiden.
Wissenschaftler sind beunruhigt, denn es gibt keine eindeutigen Studien, was der Mix aus verschiedenen Chemikalien für den menschlichen Körper und die Umwelt bedeutet. Vor allem Kinderkleidung sollte frei von den Zusätzen sein, denn die kleinen Körper werden weit mehr durch die Chemikalien belastet. Es gibt bereits Möglichkeiten, auf viele der Giftstoffe zu verzichten. Der Verbraucher muss nun ein eindeutiges Zeichen an die Industrie schicken.

Entspannte Stunden auf dem Balkon

So langsam kommt der Sommer dieses Jahr in Fahrt, auch wenn es etwas länger gedauert hat. Wer kann, verbringt die warmen Stunden im Freien. Ob im Biergarten, auf der Terrasse oder dem Balkon, die Temperaturen laden zum Ausspannen ein.

Mit ein paar Dekorationsgegenständen und gemütlichen Möbeln wird auch der kleinste Balkon zur Oase. Auf deinem Balkon kannst du dich vom stressigen Alltag erholen und auch mal den Grill anschmeißen. Egal ob groß oder klein – mit den richtigen Ideen schaffst du dir deinen eigenen Rückzugsort.
Grüner Dschungel
Wichtig auf dem Balkon sind Pflanzen. Bei einem kleinen Balkon ist vor allem der fehlende Platz ein Faktor. Hier bieten sich sogenannte Hängeampeln an. Diese kannst du mit bunten Blumen bepflanzen. In den Hängeschalen fühlen sich Petunien, Begonien oder Hängegeranien wohl.

Achte darauf, dass alle Pflanzen die gleichen Ansprüche an Erde und Bewässerung haben. Ein toller Eyecatcher sind hängende Erdbeeren. Da macht das Pflücken richtig Spaß. Erdbeeren und andere Früchte wachsten auch in Blumenkästen, die du am Balkongitter befestigen kannst. Die länglichen Kästen kannst du nach deinen Vorstellungen bepflanzen. Es wird grün auf deinem Balkon und nebenbei schaffen die Balkonkästen auch Privatsphäre vor ungewollten Zuschauern.
Wer mehr Platz am Balkon hat, der kann sich für größere Pflanzen entscheiden und diese in schönen Keramiktöpfen auf den Boden stellen. Sehr beliebt als Balkonpflanzen sind beispielsweise Oleander, Wandelröschen, gut duftendender Lavendel oder die Bougainvillea mit ihren tollen Blüten. Achte darauf, ob die Pflanzen lieber im Schatten oder in der Sonne stehen. Mit der richtigen Pflege hast du lange Freude an deinen Balkonpflanzen.
Neben Erdbeeren kannst du auch Himbeeren in einem großen Topf oder Blaubeeren auf dem Balkon züchten. In Fachmärkten und Gärtnereien kannst du kleinwüchsige Obstbäume kaufen. Die speziellen Züchtungen brauchen nicht so viel Platz und eignen sich auch für einen größeren Balkon gut. Auf dem heimischen Balkon fühlen sich neben den meisten Kräutern auch Tomaten, Paprika und Peperoni. Ausgefalleneres wie Blumenkohl, Gurken oder Zucchini sind auf dem Balkon auch kein Problem.

Halte dich an die Anweisungen des Verkäufers oder auf der Verpackung, dann kannst du frisches Obst und Gemüse auf deinem Balkon pflücken.
Relaxte Stunden
Der Balkon dient als Ruheinsel und Ort der Erholung – und dies solltest du auch bei der Dekoration und Auswahl der Möbel berücksichtigen. Für einen großen Balkon gibt es zahlreiche Möbelstücke die wirklich infrage kommen.

Von der Sonnenliege über den großen Esstisch bis hin zur Hollywoodschaukel bietet der Einzelhandel alles an. Schwieriger wird es bei einem kleinen Balkon. Mit ein paart Tricks verwandelst du auch den kleinsten Balkon in eine Oase.
Klappmöbel sind die beste Lösung, wenn du nur wenig Platz zur Verfügung hast. Stühle und Tisch lassen sich schnell und ohne Probleme zusammenklappen und in einer Ecke verstauen. So schaffst du genügend Platz für deine Sommerliege. Klappmöbel gibt es in unterschiedlichen Materialien und Farben, sodass auch für deinen Balkon die passende Variante erhältlich ist. Nimm dir ein Maßband und überlege schon vor dem Kauf, wie du die Möbel stellen möchtest. So verhinderst du, dass du zu große Möbelstücke kaufst.
Damit es so richtig gemütlich auf deinem Balkon wird, fehlt jetzt nur noch die passende Dekoration. Wenn du gerne während der Abendstunden deine Zeit auf dem Balkon verbringst, denke an eine schöne gemütliche Beleuchtung. Lichterketten, Windlichter mit Kerzen oder Solarlampions passen super auf den Balkon. Die kleinen Lichtquellen sind nicht zu hell und schaffen eine Urlaubsatmosphäre.
Auch während der warmen Sommermonate kann es empfindlich kühl werden, wenn die Sonne am Horizont verschwunden ist. Damit niemand auf deinem Balkon frieren muss, besorge weiche Kissen und Decken. Mit Muster und bunten Sommerfarben kannst du mit den Accessoires Highlights auf deinem Balkon schaffen.

Wenn du dich für Kissenbezüge oder Decken aus Fell oder Echthaar entscheidest, machst du auch im Sommer nichts falsch. Die Fellartikel wärmen nicht nur im Winter, sondern leiten während der heißen Monate Wärme vom Körper ab.

Lammfell – weiches Fell nicht nur für den Winter

Der Wetterbericht sagt die ersten richtig warmen Tage voraus. T-Shirts und kurze Hosen sind jetzt wieder angesagt. Die warmen Winterstiefel und Pullover kannst du aus dem Kleiderschrank verbannen. Deinen Autositzbezug aus Lammfell oder die weiche kuschelige Lammfellunterlage im Bett kannst du ohne Bedenken auch während der Sommermonate verwenden. Lammfell hat eine Vielzahl von positiven Eigenschaften und halten deinen Körper während der warmen Jahreszeit kühl.

Natürliches Luftpolster im Sommer

Lammfell ist nicht nur eine geeignete Unterlage für die kalten Monate im Winter. Oftmals wird behauptet, dass während der Sommermonate die Hitze unerträglich wird und sich ein Hitzestau bildet, wenn du ein Lammfell als Bettunterlage verwendest. Doch in Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall. Die warme Luft kann durch die Fasern zirkulieren und ein ständiger Luftaustausch ist gewährleistet, wodurch du weniger schwitzt.

Bei hoher Luftfeuchtigkeit wird sich das Lammfell niemals nass oder feucht anfühlen, denn es kann im Vergleich mit Baumwolle doppelt so viel und ganze 30mal so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie Polyester. Lamm- und Schaffelle sind allesamt atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Im Winter dient das Fell als natürliche Isolierung und speichert die Wärme, im Sommer findet eine gute Luftzirkulation statt, was den Körper kühlt.

Lammfelle für Allergiker

Für Allergiker sind medizinisch gegerbte Felle sehr gut geeignet. Der dabei verwendete Gerbstoff ist frei von chemischen Verbindungen und Lösungsmitteln. Bei diesem Vorgang wird das Fell leicht gelblich verfärbt, was aber für den Menschen völlig unbedenklich ist. Lamm- und auch Schaffell haben eine antibakterielle Wirkung und Allergiker können somit die weiche Unterlage meist bedenkenlos verwenden.

Lammfellunterlagen helfen oftmals bei Beschwerden wie Rheuma, Rückenschmerzen und Muskelverspannungen. Das trockene und warme Klima hilft bei einem erholsamen und entspannten Schlaf. Eine Lammfellbettunterlage hat also einige Vorteile:

  • Die Unterlage hält dich im Winter warm und führt im Sommer die Hitze ab,
  • nimmt viel Feuchtigkeit auf, ohne sich dabei nass anzufühlen,
  • wirkt antibakteriell und ist für Allergiker gut geeignet,
  • hilft bei Beschwerden wie Rheuma, Rückenschmerzen und Verspannungen,
  • ist einfach zu reinigen.

Lammfell richtig reinigen

Durch seine Selbstreinigungseigenschaft eignet sich Lammfell besonders gut für Allergiker und kleine Kinder. Die Wollfasern stoßen Schmutz, Staub und Dreck von selbst ab und einfaches ausschütteln und lüften ist meist völlig ausreichend. Aber keine Angst, auch hartnäckige Flecken lassen sich aus einem Lamm- oder Schaffell wieder entfernen. Dazu verwendest du am besten ein Wollwaschmittel oder ein spezielles Waschpulver für Lammfell. Egal ob in der Waschmaschine oder im Waschbecken, die Wassertemperatur sollte nicht höher als 30 Grad Celsius betragen. Wenn das Fell in die Waschmaschine kommt, musst du den Schleudergang ausschalten.

Lass das Lammfell nach der Wäsche an der Luft trocknen. Wenn du es immer wieder knetest und in Form ziehst, behält es seine ursprüngliche Form. Auch wenn das Lufttrocknen länger dauert, nutze nicht den Wäschetrockner, denn dieser zerstört deine weiche Unterlage. Lass das Fell an einem schattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung trocknen. Hänge es nicht direkt über die Heizung, sonst trocknet die Lederseite aus und es können sich im schlimmsten Fall Risse bilden.

Advent, Advent – Geschenke & Glühwein

Es ist kalt, nass und ungemütlich draußen: Der Winter ist schließlich auch in Deutschland angekommen. In den meisten Gebieten des Landes waren schon die ersten weißen Flocken zu sehen, auch wenn der große Wintereinbruch noch nicht in Sicht ist. So langsam kommt auch bei den Letzten die Vorfreude auf die Weihnachtsfeiertage auf. Glühwein, Lebkuchen und Spekulatius werden in jedem Supermarkt verkauft. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt darf in keinem Jahr fehlen. Dicke Handschuhe und warme Jacken halten dich beim Bummel durch die Adventsbuden warm.

Weihnachtsmärkte in Deutschland

Advents- und Weihnachtsmärkte gibt es fast in allen deutschen Städten. Kleine Gemeinden veranstalten oft einen Weihnachtsbasar an einem Adventswochenende. Auf dem Rathausplatz, am Hauptmarkt oder in den Gassen der Innenstädte können Krippen bestaunt werden. Essen und Trinken, Weihnachtsschmuck und Spielzeug werden auf an den Weihnachtsbuden angeboten. In größeren Städten gibt es Buden der Partnerstädte, an denen Weihnachtstraditionen aus anderen Ländern angeboten werden.

Zu den bekanntesten und beliebtesten Weihnachtsmärkten gehört der Nürnberger Christkindlesmarkt. Jedes Jahr strömen um die zwei Millionen Besucher in die Lebkuchen Stadt in Bayern. Der Weihnachtsmarkt findet am Hauptmarkt vor der Frauenkirche statt. Von der Nürnberger Burg hast du einen tollen Überblick über die ganze Stadt.

In München findet der Weihnachtsmarkt am Marienplatz statt. Besonders begehrt auf dem Münchner Markt sind die Holzschnitzereien und handgemachte Kerzen. Sehenswert ist die große Krippe im Innenhof des Rathauses.

In Dresden findet bereits seit 1434 während der Weihnachtszeit der Striezelmarkt statt. Keramik und Schnitzereien werden an unzähligen Ständen angeboten. Der vier Tonnen schwere Stollen ist ein Highlight des Striezelmarktes. Mit über 14 Metern Höhe und 42 Figuren dreht sich in Dresden während der Weihnachtszeit die weltgrößte Stufenpyramide.

Warm eingepackt auf den Weihnachtsmarkt

Auch wenn die richtig kalten Temperaturen noch nicht in Deutschland angekommen sind, ist die entsprechende Kleidung für den Besuch am Weihnachtsmarkt wichtig. Warme Füße und Hände helfen, einer Erkältung vorzubeugen. Am besten wählst du wärmende Wollsocken in deine Winterschuhe. Aus Schafwolle oder Alpaka halten die Strümpfe deine Füße warm und trocken.

Lammfellhandschuhe schützen die Hände bei kalten Temperaturen, nicht nur beim Besuch auf dem Adventsmarkt. Egal ob beim Schlittenfahren, im Winterurlaub oder einfach nur auf dem Weg zum Einkaufen, warme Handschuhe schützen die Haut und halten den ganzen Körper warm. Bei richtig kalten Temperaturen darf eine Wintermütze nicht fehlen. Über den Kopf verliert der menschliche Körper am meisten Wärme, deshalb ist hier besonderer Schutz wichtig. Mützen aus Wolle, Pelz oder Leder halten deinen Kopf warm und trocken. Warm angezogen macht der Bummel über den Weihnachtsmarkt gleich noch viel mehr Spaß.

Die Patchworkdecke: Unikat im Wohnzimmer

PatchworkAuf der Suche nach einzigartigen Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Dekoartikeln kommst du an Patchwork nicht vorbei. Das deutsche Wort für Patchwork lautet Flickwerk. Und das sind die tollen Decken, Teppiche und Wandbilder auch. Reste aus verschiedenen Materialien mit unterschiedlichen Farben werden zu einem großen neuen Unikat zusammengenäht. Eine selbst gemachte Tagesdecke fürs Bett oder die Couch sind genauso Blickfang wie der Lammfell Patchwork Teppich vor dem Fernseher.

Die Geschichte des Patchworks

Ursprünglich kommt die Patchworktechnik aus dem Orient und Asien. Erstmals wurde bereits 1000 vor Christus in Ägypten eine Patchworkdecke aus Leder gefunden. Durch die Kreuzzüge während des 11 bis 13 Jahrhunderts wurde die Technik auch in Europa bekannt. Vor allem die ärmeren Teile der Bevölkerung konnten sich aus den Stoffresten neue Kleidung und Decken nähen.

Heutzutage ist Patchwork ein kreatives Hobby. Du kannst fast alle Materialien und Stoffreste verwerten. Große und kleine Stücke aus Filz, Leder, Pelz, Leinen und Baumwolle werden zu einer neuen großen Fläche vernäht. Es entstehen Tagesdecken für das Bett, Kuscheldecken für das Sofa, Teppiche oder ganze Wandbilder. Jede Patchworkdecke ist ein Unikat und deshalb etwas ganz besonderes. Teilweise mit Stickereien oder Steinen verziert, wird die Decke zum Hingucker in jedem Raum.

Patchwork für Anfänger

Du willst deine eigene Patchworkdecke nähen? Wenn du dich mit deiner Nähmaschine auskennst und kreativ bist, sollte es kein Problem für dich sein, eine Decke selbst herzustellen. Vor allem bei Anfänger ist die Ausdauer gefragt, denn das Projekt Patchworkdecke kann schon einige Stunden in Anspruch nehmen. Plane also genug Zeit für die Planung und das Zusammennähen ein.

Als Anfänger ist es am einfachsten, wenn du gleichgroße Quadrate verwendest. Fortgeschrittene Patchwork-Fans verwenden Dreiecke, die zu Rauten vernäht werden oder andere Formen. Überlege dir zu Beginn, wie groß deine Patchworkdecke werden soll. Je größer, desto komplizierter wird die Arbeit, deshalb starte zu Beginn mit einer kleinen Decke. Du brauchst jetzt Stoffstücke in verschiedenen Farben, mit Mustern und aus verschiedenen Materialien. Je nachdem, wie die Decke später mal aussehen soll, sind deiner Kreativität hier fast keine Grenzen gesetzt. Du brauchst einen Vliesstoff als Innenfutter für deine Decke, ein großes Stück Stoff für die Rückseite, Näh- und Heftgarn und natürlich eine Nähmaschine.

Bevor du mit dem Patchwork anfängst, kommen alle Stoffstücke in die Waschmaschine und werden danach gebügelt. Das verhindert, dass einzelne Stücke deiner zusammengenähten Decke später einlaufen oder sich verziehen. Jetzt kannst du die Stücke in die gewünschte Größe schneiden, wobei du immer circa zwei Zentimeter für die Naht zugibst. Jetzt legst du die einzelnen Stücke so zusammen, wie die Decke später einmal aussehen soll. Gefällt dir das Muster? Du hast noch die Möglichkeit, etwas daran zu ändern. Wenn die einzelnen Stoffstücke einmal zusammengenäht sind, sind Änderungswünsche meist nur noch schwer umzusetzen.

Dir gefällt dein Muster? Dann steckst du immer zwei Stücke zusammen und nähst diese von links mit der Nähmaschine zusammen. Stück für Stück wird deine Patchworkdecke jetzt größer. Wenn du alle Teile vernäht hast, kommt der Vliesstoff an die Reihe. Schneide das Vlies circa fünf bis zehn Zentimeter größer als deine Decke aus. Du legst das Vlies auf die Rückseite deiner Decke und vernähst es mit den Nähten der Stoffstücke – so bekommst du das typische Steppmuster. Jetzt kann der Vliesstoff nicht mehr verrutschen.

Ganz zum Schluss musst du die Rückseite annähen. Dazu legst du Rückseite und Decke mit den Außenseiten aufeinander. Du musst 20 bis 30 Zentimeter offen lassen, damit du jetzt in deine Patchworkdecke greifen kannst und sie richtig herum drehst. Jetzt nähst du noch den Rest zu und schon ist dein Do-it-yourself Projekt fertig. Spezielle Anleitungen und Tipps, wie du eine ganz besondere Patchworkdecke nähen kannst, findest du im Internet.

Lammfell Patchworkteppich

Ein ganz besonderes Highlight im Bereich Patchwork findest du hier bei uns auf felloase.de. Ein Patchworkteppich aus Lammfell ist edel und natürlich ein Unikat. Die Fellteppiche auf felloase.de sind aus hochwertigem Lammfell in Handarbeit hergestellt. Du kannst aus einer Vielzahl von Mustern deinen Liebling aussuchen. Da die Fell- und Stoffstücke nicht gefärbt oder gebleicht sind, gibt es die Patchworkteppiche nur in bestimmten Farben erhältlich. Ganz normale Wolldecken haben wir übrigens auch im Angebot!

Photo by Adam Jones, Ph.D. – Global Photo Archive

Zuhause in unseren Städten – der Waschbär

Der Waschbär wurde ursprünglich in den 1930er Jahren aus Nordamerika nach Deutschland gebracht. In einer feierlichen Zeremonie wurde ein Paar in die deutsche Wildnis entlassen. Circa 15 Jahre später entkamen noch weitere Waschbären aus einer Pelzfarm in der Nähe von Berlin. Seitdem vermehren sich die Kleinbären unaufhaltsam und werden in manchen deutschen Großstädten schon fast zur Plage. Mittlerweile leben zwischen 600.000 und 800.000 Waschbären in Deutschland und er wird bereits zur heimischen Tierwelt hinzugezählt. Kassel wird auch Waschbärenhauptstadt Europas genannt, denn die kleinen Säugetiere scheinen sich hier besonders wohl zu fühlen.

Waschbären auf dem Dachboden

Die flinken Tiere sind hervorragende Kletterer und schlafen während des Tages auf Bäumen im Wald. Das Futterangebot in der Stadt lockt die Tiere jedoch in unsere Wohngebiete. Hier verkriechen sich die scheuen Tiere auf Dachböden, in Kellern oder Schuppen.

Mit ihren Krallen können die Kleinbären ohne Probleme an Abwasserrohren nach oben klettern. Auf dem Dach angekommen schlüpfen sie durch Dachfenster, lose Dachziegel oder auch den Schornstein ins Innere. Hier überwintern die Tiere, schlafen während des Tages oder ziehen ihre Jungen auf. Besonders in der Dämmerung und Nacht werden Waschbären aktiv und verlassen ihr Versteck. Auf der Suche nach Futter durchwühlen sie Mülltonnen und Abfall und naschen gerne reife Früchte in Obstgärten.

Normalerweise verstecken sich die Tiere, sobald Menschen in ihre Nähe kommen. Hast du die Befürchtung, dass Waschbären deinen Dachboden bezogen haben, gibt es ein paar Tipps. Dränge die Tiere in eine Ecke, denn dann könnte dich der Waschbär mit seinen scharfen Krallen und Zähnen angreifen. Besonders Muttertiere mit Jungen solltest du in Ruhe lassen. Bevor du die undichten Stellen im Dach verschließt, schalte über Nacht das Licht und einen Radio ein. Somit schließt du keines der Tiere ein.

Hinterlassenschaften wie Kot und Urin solltest du mit Handschuhen und Desinfektionsspray entfernen. Eventuell musst du vom Fachmann die Dachdämmung überprüfen und reparieren lassen. Auch wenn die Tiere noch so niedlich aussehen, Waschbären sind Wildtiere und oftmals Träger von Krankheiten und Parasiten.

Typisch Waschbär

Der Kleinbär hat eine typische Fellzeichnung. Gut erkennen kannst du ihn am geringelten Schwanz mit der schwarzen Spitze. Außerdem trägt er eine schwarze Maske mit weißer Umrandung im Gesicht. Ein Waschbär wird bis zu 60 Zentimeter groß und kann bis zu zwölf Kilogramm wiegen. Das Fell ist normalerweise weiß, grau und schwarz schattiert.

Das Fell des Waschbären wird zur Herstellung von Kleidung und Accessoires verwendet. Besonders zu Zeiten als lange Fellsorten beliebt waren, zählte der dauerhafte Langhaarpelz des Waschbären zu den Favoriten. Jedoch nur wenn das Produkt mit „Raccoon“ bezeichnet ist, handelt es sich um echtes Waschbärfell. Fellartikel aus Finnraccoon oder russisch Raccoon sind vom Seefuchs. Er gehört zu den Marderhunden und wird auch Waschbärhund genannt.

Warme Stunden im Winter

Es ist noch nicht ganz so weit, aber die Blätter verfärben sich schon und kündigen das Ende des Sommers an. Meteorologisch befinden wir uns schon einen ganzen Monat im Herbst. Um acht Uhr abends ist es bereits düster draußen. Da schmeckt der Tee oder die heiße Schokolade beim gemütlichen auf der Couch kuscheln doch schon wieder. Dir ist der Winter zu kalt? Tja, da kannst du entweder während der Wintermonate in den Süden auswandern oder dir zum Beispiel eine Sauna zulegen. Oder ein schöner Kaminofen, an dem du dir deine Füße aufwärmst? Warte nicht, bis die ersten Schneeflocken fallen, sondern erkundige dich schon jetzt, was möglich ist.

Warme Stunden in der Sauna

Du bist so richtig verfroren und dir graut es vor dem Winter? Dann ist sicherlich eine Sauna im Keller, Badezimmer oder im Dachgeschoss genau das richtige. Natürlich bieten dir auch viele Wellnessbäder oder Fitnessstudios verschiedene Saunen an, doch hier wirst du niemals ganz für dich alleine sein und entspannen können. Leider kannst du die Sauna nicht an jeden Ort im Haus aufbauen, denn es muss ein Starkstromanschluss in der Nähe sein. Hierfür fragst du am besten einen örtlichen Elektriker, der dir hier weiterhilft und zum Schluss die Arbeiten am Strom übernimmt. Du kannst mit Freunden deine neue Sauna selbst aufbauen – den Anschluss an den Starkstrom musst du aber einem Fachmann überlassen.

Entscheide dich für einen Raum, der eine ausreichende Deckenhöhe hat und eine Duschmöglichkeit in kurzer Distanz. Am besten hast du noch extra Platz, wo du dich zum Ausruhen niederlassen kannst. Jetzt kann es auch schon losgehen – natürlich könntest du selbst Holz kaufen und die Sauna „selbst bauen“, doch wenn du dich für ein Fertigbauset aus dem Baumarkt entscheidest, hast du gleich alles beisammen. Die Holzqualität ist hier ausschlaggebend und entscheidet darüber, wie lange du Freude an deiner Sauna hast. Zu empfehlen sind Nordische Fichte oder Hemlocktanne aus Kanada. Die Sitzmöbel in der Sauna sollten aus Pappel, Espe oder Linde sein. Diese Hölzer haben eine geringe Wärmeleitfähigkeit und werden somit nicht heiß. Mit ein paar geschickten Helfern ist deine Bausatzsauna in kurzer Zeit aufgebaut und nachdem der Elektriker den Strom angeschlossen hat, kann das heiße Vergnügen losgehen.

Kaminofen zum Entspannen

Ein weiterer Platz um den Winter zu genießen, ist vor dem Kaminofen im Wohnzimmer. Bei entspannten und warmen Stunden vor dem knisternden Feuer vergisst du die kalten Temperaturen draußen. Als ersten Schritt bittest du deinen Schornsteinfeger um einen Termin. Denn er muss abchecken, an welchen Stellen ein Einbau überhaupt möglich ist, da eine direkte Verbindung zum Kaminschacht notwendig ist.

Im Baumarkt gibt es meistens eine große Auswahl an Kaminöfen für das Wohnzimmer. Alle Größen, Preisklassen und für jeden Geschmack findet sich hier das Richtige. Wähle ein Modell mit viel Glasfläche, das gibt deinem Wohnzimmer ein besonderes Flair. Hast du am zukünftigen Standort auch etwas Platz, um Holzscheite zu lagern? Vergesse nicht, dass das Holz nicht ganz billig ist, immer transportiert werden muss und Stauraum braucht. Damit der Fußboden rund um den Kamin durch Funken oder Ruß nicht beschädigt wird, wählst du am besten eine dünne Glasplatte, die den Boden schützt.

Damit es auf deiner Couch im Wohnzimmer jetzt auch noch schön weich ist, kannst du dir eine Lammfelldecke kaufen. Sie speichert die Wärme und ist besonders für die kalten Tage der Hit. Lammfell besitzt von Natur aus eine antibakterielle Wirkung. Das Fell hat eine Art Selbstreinigungskraft und somit kannst du es auch in kalten Nächten von der Couch mit ins Bett nehmen. Das weiche Lammfell wird gerne als Unterlage für Säuglinge und Babys verwendet, es soll eine beruhigende Wirkung auf die Kinder haben. Hast du nur kalte Füße, gibt es auch Hausschuhe aus Lammfell, die deine Füße gleich wieder aufwärmen.

Sommer, Sonne & bequeme Kleidung

Gerade in der warmen Jahreszeit ist die Auswahl der richtigen Kleidung wichtig. Das Material entscheidet darüber, ob das T-Shirt am Körper klebt und reibt oder nach einem stressigen Arbeitstag Schweißgeruch entsteht. Baumwolle, Leinen, Seide und Viskose sind besonders empfehlenswert für die heißen Sommertage.

100% Baumwolle

Baumwollfasern werden aus den Samen der Baumwollpflanze gewonnen. In China wird rund ein Viertel der weltweiten Baumwolle geerntet. Teilweise noch mit der Hand werden die Faserbündel von den Pflanzen gepflügt. Dünne Fasern werden zu einem Faden gesponnen und zu T-Shirts und anderen Kleidungstücken verarbeitet.

Kleidung aus Baumwolle ist besonders hautfreundlich und ruft nur in sehr seltenen Fällen Allergien hervor. Baumwollfasern haben eine hohe Schmutzaufnahmefähigkeit, geben diesen aber beim Waschen auch relativ unproblematisch wieder ab. Ein großer Pluspunkt im Sommer ist die hohe Saugfähigkeit von Baumwollprodukten. Bis zu 65 Prozent des Gewichtes können die Fasern an Wasser aufnehmen. Leider trocknet Baumwolle im Vergleich mit anderen Naturfasern langsam.

Leinen

Die aus Flachs gewonnen Fasern waren in den vorigen Jahrhunderten ein sehr beliebtes Gewebe. Im späten 19. Jahrhundert jedoch verdrängte die Baumwolle die Fasern fast völlig aus der Kleidungsindustrie. Doch seit ein paar Jahren wird Leinenbekleidung wieder beliebter und erobert sich den Markt zurück.

Leinenfasern können nicht ganz so viel Feuchtigkeit aufnehmen wie Baumwolle. Die aufgenommene Feuchtigkeit wird aber schnell mit der Umgebung ausgetauscht, was eine kühlende Wirkung auf unseren Körper hat. Leinen ist ein reißfestes und starkes Material und deshalb auch besonders langlebig. Die Kleidung kann problemlos in der Waschmaschine im Schonwaschgang gereinigt werden, nur beim Bügeln sollten die Stücke noch leicht feucht sein, damit die Fasern nicht beschädigt werden. Leinenfasern sind anfällig bei Reibung, bei der Handwäsche sollten die Stücke nicht aneinander gerieben werden, um Flecken zu entfernen.

Edle Seide

Die Seidenfäden werden Kokons der Seidenspinnerraupen gewonnen. Die Fasern sind besonders teuer, da für 250 Gramm Seidenfaden circa 3000 Kokons, die ungefähr ein Kilogramm wiegen, benötigt werden. Die Raupen müssen hierfür im Vorfeld getötet werden, damit sie den Kokon beim Schlüpfen nicht zerstören. Die Fäden werden in unterschiedlichen Webverfahren zum Beispiel zu Chiffon, Satin oder Taft verarbeitet.

Seide besitzt von Natur aus einen schönen Glanz und eine hohe Festigkeit. Der Stoff isoliert gegen Wärme und Kälte und ist deshalb für Winter- und Sommerkleidung geeignet. Seide kann bis zu einem Drittel seines Gewichts an Wasser aufnehmen. Leider hat der edle Stoff neben dem Preis ein paar weitere Nachteile. So ist Seide empfindlich, wenn es um hohe Temperaturen und Reibung geht. Außerdem bilden sich bei Kontakt mit Wasser unschöne Flecken im Stoff. Seidenkleidungstücke sollten von Hand gewaschen werden. Dabei muss darauf geachtet werden, sämtliche Seifenrückstände vollständig auszuspülen. Nach dem Waschen die Kleidung nicht auswinden, da nasse Seide formempfindlich ist.

Viskose

Viskose besteht aus Zellulosefasern und ähnelt der Zusammensetzung von Baumwolle. Jedoch kommt ein chemisches Verfahren bei der Herstellung zum Einsatz. Im Gegensatz zu Synthetikfasern, deren Ausgangsstoff Erdöl oder –gas ist, besteht Viskose aus dem Rohstoff Holz. Bei der Herstellung von Viskose wird sogar weniger Energie und Wasser verbraucht als bei Baumwolle. Ein Nachteil sind teilweise umweltschädliche Giftstoffe wie Schwefelwasserstoff, die während des Vorgangs entstehen.

Viskosefasern können viel Feuchtigkeit aufnehmen und geben diese auch schnell wieder an die Umgebung ab. Deshalb fühlen sich T-Shirts und Tops besonders in den heißen Sommermonaten angenehm auf der Haut an. Leider kann es passieren, dass Viskosekleidungsstücke je nach Qualität beim Waschen kleiner werden.

Egal, für welches Material Sie sich entscheiden, im Frühjahr und Sommer sind helle Farben angesagt. Im Gegensatz zu dunklen Farben reflektieren helle Kleidungsstücke Sonnenlicht und Wärme. Kleidungsstücke aus luftigem Material in hellen Sommerfarben kühlen und vermeiden übermäßiges schwitzen während der heißen Jahreszeit.

Photo by Adam Jones, Ph.D. – Global Photo Archive

Schafhaltung in Deutschland

Die Schafhaltung hat in Deutschland lange Tradition. Im Jahr 1860 erreichte die Schafpopulation mit rund 20 Millionen Tieren ihren Höhepunkt. Seit diesem Zeitpunkt ging die Zahl der Tiere in Deutschland immer weiter zurück. 1960 gab es in Westdeutschland nur noch 700.000 Schafe. Die Zahl in Ostdeutschland war etwas höher, da die DDR abgeschirmt vom Westen war. Doch auch hier fielen die Zahlen nach der Grenzöffnung. Heute leben aber wieder knapp 3 Millionen Schafe in Deutschland. Doch die niedrigen Wollpreise und die Konkurrenz aus dem Ausland machen es den Schäfern immer schwerer.

Anforderungen an die Haltung

Schafe sind sehr umgängliche und freundliche Tiere. Die Paarhufer gehören zur Familie der Hornträger und fressen ausschließlich Pflanzen. Genauso wie Kühe und Pferde sind sie Wiederkäuer. Schafe sind Herdentiere und müssen immer in einer Gruppe gehalten werden. Es muss immer Sichtkontakt mit anderen Tieren möglich sein, damit sich Schafe wohlfühlen. Männliche Tiere werden als Widder oder Bock bezeichnet. Die Tiere können bis zu 20 Jahre alt werden.

Schafe sind Weidentiere und möchten Auslauf im Freien. Die Grünfläche muss groß genug sein, damit alle Tiere auch ausreichend Futter finden. Die Tiere müssen sich genug bewegen, damit sie auch ihre Klauen ausreichend abnutzen. Die Weidefläche muss eingezäunt werden, um ungebetene Besucher abzuhalten und damit die Tiere nicht weglaufen können. Außerdem muss den Tieren ein Unterstand oder Stall zur Verfügung stehen. Dieser dient als Schutz vor schlechtem Wetter und die Tiere können sich hinlegen und ausruhen. Während der Wintermonate sollten die Schafe in einem festen Stall untergebracht sein. Frisches Einstreu, saubere Trink- und Futterbehälter sind unumgänglich. Wer Hilfe bei Schafschur, Klauenpflege und Entwurmung braucht, sollte beim örtlichen Tierarzt nachfragen, dort bekommt man Informationen und Kontaktadressen.

Schaffell % Co

Eine kleine Schaffamilie
Eine kleine Schaf-Familie 😉

Lämmer und Schafe werden in Deutschland aus unterschiedlichen Gründen gehalten. Immer beliebter wird Lammfleisch. Das kalorienarme Fleisch besitzt viele Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß. Das Fleisch ist zart und leicht bekömmlich. Schafsmilch wird in Deutschland eigentlich nicht getrunken, sondern zur Herstellung von Schafsmilchkäse verwendet. In fast jeder deutschen Küche werden hin und wieder Gerichte mit dem Käse zubereitet. Schafsmilch hat eine andere Zusammensetzung als Kuh- oder Ziegenmilch. Ein höherer Fettanteil macht die Milch zu etwas Besonderem.
Ein weiterer wichtiger Grund für die Schafhaltung ist die Landschaftspflege. In der Lüneburger Heide, der Fränkischen und der Schwäbischen Alb leisten die Tiere wichtige Arbeit. Die kleinen Tiere sind schonender für den Boden als zum Beispiel Kühe oder Pferde. Ihre kleinen Hufe eignen sich auch für Hanglandschaften und weiche Böden. Schafe fressen eine Vielzahl von Pflanzen, Sträuchern und Büschen. Sie halten also die gesamte Vegetation unter Kontrolle. Die Schäfer bekommen oftmals Ausgleichszahlungen, da wegen der nährstoffarmen Böden extra zu gefüttert werden muss.

Im Jahr 2000 beschloss das Bundeslandwirtschaftsministerium, dass Schafwolle jetzt zu den „nachwachsenden Rohstoffen“ zählt, und bewilligten damit Zuschüsse für Schäfer. Die Wolle schützt die Tiere vor Wettereinflüssen. Schafswolle wird häufig zur Herstellung von Kleidung, Handschuhen und Mützen verwendet. Schaffelle werden als Vorleger oder als Einlage im Bett verwendet. Die weichen Fellprodukte speichern Wärme und sind hygienisch.

Und apropos Schaf:

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Photo by nagillum

Frühjahr auf Terrasse und Balkon

4791073404_660093bf14_terrasseDie ersten warmen Sonnenstrahlen locken die Menschen in die Straßencafés und Gartencenter. Die Vögel zwitschern laut und der erste Grillduft zieht durch den Garten – der Frühling ist endlich angekommen. Jetzt ist es Zeit, sich nach farbenprächtigen Blumen und Sträuchern für die Terrasse, den Balkon und auch das Fensterbrett umzusehen. Je nach Lage, Größe der Stellfläche und Budget können Sie aus einer Vielzahl an bunten Pflanzen wählen.

Pflanzen auf Terrasse und Balkon

Sie sollten auf die bereits vorhandenen Dekorationsgegenstände achten, wie zum Beispiel die Farbe der Polsterbezüge. Werden die Pflanzen darauf abgestimmt, entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Außerdem müssen Sie darauf achten, in welche Himmelsrichtung ihr Balkon oder die Terrasse ausgerichtet ist, damit Sie lange Freude an ihren Pflanzen haben. Nicht jede Pflanze verträgt den ganzen Tag Sonnenschein und heiße Temperaturen.

Pflanzen, die ein sonniges Plätzchen bevorzugen, sind Salbei, Rosmarin und Thymian. Vor allem Kräutertöpfchen sind sehr beliebt, da diese gleich in der Küche verwendet werden können. Lavendel sieht mit seinen lila Blüten nicht nur sehr schön aus, er duftet auch wunderbar noch Sommer und Urlaub. Geranien und Oleander fühlen sich an sonnigen Standorten wohl. Sie sollten große Töpfe für die Pflanzen wählen und die geeignete Erde bekommt man im Gartencenter. Für das absolute Urlaubsfeeling sorgt die Bougainvillea – die farbenprächtigen Kletterpflanzen können zu riesigen Sträuchern heranwachsen. An schattigen Standorten fühlen sich Pflanzen wie die Fuchsie, die Glockenblume oder der Eisenhut wohl. Auch sie haben schöne bunte Blüten. Sind die Nächte noch sehr kalt oder wird sogar noch Nachtfrost vorhergesagt, müssen die Pflanzen unbedingt geschützt werden. Mit Zeitungspapier abdecken beziehungsweise einrollen oder wenn möglich gleich ins Haus bringen. Die Blumen nehmen so keinen Schaden durch die kalten Temperaturen
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Wer mehr Platz auf der Terrasse hat, kann sich für etwas größere Sträucher entscheiden. Hibiskus und Oliven- oder Zitronenbäumchen können zusätzlich als Sichtschutz dienen. Sehr schön, aber giftig sind Engelstrompeten. Ihre großen trompetenartigen Blüten können bis zu 45 Zentimeter lang werden und sind meist weiß, rot oder gelb.

Pflanzen auf dem Fensterbrett

Oftmals halten sich Pflanzen auf dem Fensterbrett nicht so lange und müssen häufiger ausgetauscht werden. Die direkte Sonneneinstrahlung, zu trockene Luft oder zu wenig Wasser können hier ausschlaggebend sein. Wie auf Terrasse und Balkon sind Töpfchen mit Kräutern sehr beliebt und praktisch. An einem Nordfenster fühlt sich das Usambaraveilchen sehr wohl, denn es mag keine Sonne. Begonien und Azaleen bevorzugen eine halbschattige Lage und genießen die milde Nachmittagssonne. Im Gartencenter bekommen Sie aber auf jeden Fall Hilfe bei der richtigen Auswahl der Pflanzen.
Wenn alles schön bunt blüht und die Bienen summen, dann ist endlich Zeit zum Entspannen. Auf der Liege dösen oder ein gutes Buch lesen, mit einer weichen Unterlage lässt sich das schöne Wetter genießen. Besonders in den Nachmittags- und Abendstunden wird es aber schnell merklich kühler. Jetzt sollten Sie weiche wärmende Decken herausholen, damit Sie den Sonnenuntergang ansehen können. Vor allem Decken aus Lammfell oder Merino Schafwolle sind kuschelig und bieten hervorragenden Schutz gegen kühle Temperaturen und Wind.
Photo by jenny downing