Heimische Wildfelle

wildschweinfell-1_1Beim Kauf eines heimischen Wildfells braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben. Die Populationen der Wildtiere in unseren heimischen Wäldern werden durch strenge Abschussquoten geregelt. Da oftmals natürliche Feinde fehlen und durch den Menschen ein Überangebot an Futter zur Verfügung steht, vermehren sich viele Wildtiere ungebremst. Heimische Wildfelle können als Dekoration an der Wand befestigt werden oder als Bodenläufer dienen.

Der Rotfuchs

Der Rotfuchs gehört zur Rasse der Wildhunde und ist in ganz Europa, Russland und Kanada weit verbreitet. Mit Schwanz erreicht er eine Größe von bis zu 115 Zentimetern bei einem Gewicht von bis zu acht Kilogramm. Die Maße können sich je nach Lebensraum natürlich unterscheiden. Wie der Name schon sagt, ist das Fell des Rotfuchses rötlich gelb bis Rotbraun. Die Bauchseite ist weiß oder grau. Die Hinterseite der Ohren und teilweise auch die Beine sind schwarz.

Die hohe Fuchspopulation gefährdet eine Reihe einheimischer Vogelarten. Besonders Vögel wie Kiebitze und Auerhähne, die ihre Nester am Boden haben, werden von Füchsen oft gejagt. Luchs, Adler und Wolf sind die natürlichen Feinde. Da diese in Deutschland aber gar nicht mehr oder nur sehr vereinzelt vorkommen, gibt es festgeschriebene Quoten, die das jagen von Rotfüchsen erlaubt.

Das Reh

Das Reh gehört zu den kleinen Vertretern der Hirsche. Rehe leben meist an Waldrändern oder Lichtungen. Rehe können bis zu 140 Zentimeter lang werden und eine Schulterhöhe von 80 Zentimetern erreichen. Sie erreichen ein Gewicht von 35 Kilogramm. Diese Maße unterscheiden sich je nach Gebiet, indem das Tier lebt. Die Fellfarbe ist rötlich-braun.

In Europa gibt es teilweise sehr hohe Vorkommen von Rehen. Das ist vor allem für den Wald und die jungen Bäume problematisch. Die Rehe fressen die jungen Triebe, verhindern somit die Verjüngung des Waldes und richten ernsthaften Schaden an. Jäger verwenden nicht nur das Fleisch des Tieres, sondern verkaufen auch die schönen Wildfelle. Das fettarme Rehfleisch hat einen einzigartigen Wildgeschmack und wird oft zusammen mit Preiselbeeren serviert.

Das Wildschwein

Wildschweine fühlen sich in Deutschland richtig wohl. Die anpassungsfähigen Allesfresser kommen immer öfters auch in die Vorgärten von deutschen Großstädten. Meist kommen die Wildtiere nur in der Nacht, doch sie verlieren ihre natürliche Scheu vor dem Menschen. Der steigende Maisanbau in Deutschland lässt auch die Population der Wildschweine steigen. Ihre natürlichen Feinde, Wolf, Braunbär und Tiger sind bei uns ausgestorben, deshalb können sie die Tiere ungehindert verbreiten.

Bereits seit Urzeiten werden Wildschweine gejagt. Auch das Fleisch von Wildschweinen gilt als Delikatesse. Seit dem Unglück in Tschernobyl jedoch muss das Fleisch auf seinen Cäsiumgehalt überprüft werden. Da die Wildtiere Allesfresser sind, lassen sich teilweise hohe Belastungen des Fleisches feststellen.

Wildfelle können auch an der Wand ein Blickfang sein. Je nach Größe und Gewicht des Wildfells gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Befestigung. Entweder das Fell wird direkt mit Nägeln an der Wand befestigt, man muss darauf achten, dass das Fell nicht einreist. Oder das Wildfell wird mithilfe eines Tackers auf einen Rahmen gespannt. Mit Ösen lässt sich das Fell an vorbefestigten Haken aufhängen. Je nach Geschmack und Größe kann eine Variante gewählt werden.

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