Warme Stunden im Winter

Es ist noch nicht ganz so weit, aber die Blätter verfärben sich schon und kündigen das Ende des Sommers an. Meteorologisch befinden wir uns schon einen ganzen Monat im Herbst. Um acht Uhr abends ist es bereits düster draußen. Da schmeckt der Tee oder die heiße Schokolade beim gemütlichen auf der Couch kuscheln doch schon wieder. Dir ist der Winter zu kalt? Tja, da kannst du entweder während der Wintermonate in den Süden auswandern oder dir zum Beispiel eine Sauna zulegen. Oder ein schöner Kaminofen, an dem du dir deine Füße aufwärmst? Warte nicht, bis die ersten Schneeflocken fallen, sondern erkundige dich schon jetzt, was möglich ist.

Warme Stunden in der Sauna

Du bist so richtig verfroren und dir graut es vor dem Winter? Dann ist sicherlich eine Sauna im Keller, Badezimmer oder im Dachgeschoss genau das richtige. Natürlich bieten dir auch viele Wellnessbäder oder Fitnessstudios verschiedene Saunen an, doch hier wirst du niemals ganz für dich alleine sein und entspannen können. Leider kannst du die Sauna nicht an jeden Ort im Haus aufbauen, denn es muss ein Starkstromanschluss in der Nähe sein. Hierfür fragst du am besten einen örtlichen Elektriker, der dir hier weiterhilft und zum Schluss die Arbeiten am Strom übernimmt. Du kannst mit Freunden deine neue Sauna selbst aufbauen – den Anschluss an den Starkstrom musst du aber einem Fachmann überlassen.

Entscheide dich für einen Raum, der eine ausreichende Deckenhöhe hat und eine Duschmöglichkeit in kurzer Distanz. Am besten hast du noch extra Platz, wo du dich zum Ausruhen niederlassen kannst. Jetzt kann es auch schon losgehen – natürlich könntest du selbst Holz kaufen und die Sauna „selbst bauen“, doch wenn du dich für ein Fertigbauset aus dem Baumarkt entscheidest, hast du gleich alles beisammen. Die Holzqualität ist hier ausschlaggebend und entscheidet darüber, wie lange du Freude an deiner Sauna hast. Zu empfehlen sind Nordische Fichte oder Hemlocktanne aus Kanada. Die Sitzmöbel in der Sauna sollten aus Pappel, Espe oder Linde sein. Diese Hölzer haben eine geringe Wärmeleitfähigkeit und werden somit nicht heiß. Mit ein paar geschickten Helfern ist deine Bausatzsauna in kurzer Zeit aufgebaut und nachdem der Elektriker den Strom angeschlossen hat, kann das heiße Vergnügen losgehen.

Kaminofen zum Entspannen

Ein weiterer Platz um den Winter zu genießen, ist vor dem Kaminofen im Wohnzimmer. Bei entspannten und warmen Stunden vor dem knisternden Feuer vergisst du die kalten Temperaturen draußen. Als ersten Schritt bittest du deinen Schornsteinfeger um einen Termin. Denn er muss abchecken, an welchen Stellen ein Einbau überhaupt möglich ist, da eine direkte Verbindung zum Kaminschacht notwendig ist.

Im Baumarkt gibt es meistens eine große Auswahl an Kaminöfen für das Wohnzimmer. Alle Größen, Preisklassen und für jeden Geschmack findet sich hier das Richtige. Wähle ein Modell mit viel Glasfläche, das gibt deinem Wohnzimmer ein besonderes Flair. Hast du am zukünftigen Standort auch etwas Platz, um Holzscheite zu lagern? Vergesse nicht, dass das Holz nicht ganz billig ist, immer transportiert werden muss und Stauraum braucht. Damit der Fußboden rund um den Kamin durch Funken oder Ruß nicht beschädigt wird, wählst du am besten eine dünne Glasplatte, die den Boden schützt.

Damit es auf deiner Couch im Wohnzimmer jetzt auch noch schön weich ist, kannst du dir eine Lammfelldecke kaufen. Sie speichert die Wärme und ist besonders für die kalten Tage der Hit. Lammfell besitzt von Natur aus eine antibakterielle Wirkung. Das Fell hat eine Art Selbstreinigungskraft und somit kannst du es auch in kalten Nächten von der Couch mit ins Bett nehmen. Das weiche Lammfell wird gerne als Unterlage für Säuglinge und Babys verwendet, es soll eine beruhigende Wirkung auf die Kinder haben. Hast du nur kalte Füße, gibt es auch Hausschuhe aus Lammfell, die deine Füße gleich wieder aufwärmen.

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